Deutsches Rotes Kreuz - Clausthal - Zellerfeld

 Aus der Presse 2003

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Goslarsche Zeitung vom 30. Dezember 2003

Fehlalarm: Studenten überrascht

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Zu einem vermeintlichen Gebäudebrand wurden Feuerwehr, Rettungsdienst, DRK und Polizei am Montag um 22.02 Uhr gerufen. Die Brandmeldeanlage des Hörsaalgebäudes des Physikalischen Instituts hatte dieses Feuer aus einem Keller gemeldet. Die eingesetzten Erkundungskräfte konnte jedoch weder Flammen noch Rauch entdecken. Die vereinzelt im Gebäude anwesenden Studierenden waren allerdings über den wieder einmal sehr schnellen Feuerwehreinsatz überrascht.

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Goslarsche Zeitung vom 22. Dezember 2003

Riesige Tasse dampfte

Gänse - Preise gezogen

Guinness-Versuch "Punschtasse" 20.12.2003CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Für den Weltrekord hat's nicht ganz gereicht, aber ordentlich Dampf gemacht hat sie doch: die riesige Glühwein - Tasse mitten auf der "Roe". Mit ihrem leckeren heißen Inhalt war sie am nebeligen Sonnabend ein willkommener Anlaufpunkt auf der Adolf - Roemer - Straße.

Rund um die öffentliche Ziehung der "Gänsejagd" - Preise hatten die City - Gemeinschaft und der Verein Pro Clausthal - Zellerfeld am Samstag zu einem mehrstündigen Rahmenprogramm eingeladen, das die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und das Rote Kreuz mit einer Technikschau sowie der Posaunenchor der Marktkirchengemeinde und die Gruppe "Harz - Ass" mit Musik gestalteten. Die Geschäfte lockten mit verlängerten Öffnungszeiten.

Jedoch blieben - lag es nun am nasskalten Wetter oder am allgemeinen vorweihnachtlichen Einkaustress - die Besucherzahlen deutlich hinter den Erwartungen der City - Gemeinschaft zurück. Dabei hatten sie u.a. auf rund 36 000 im Ober- und Südharz verteilten Handzetteln für die Veranstaltung geworben und die Kindergärten zum abendlichen Fackelumzug eingeladen. Zumindest aber an der Glühweintasse, mit 250 Litern Fassungsvermögen mindestens die größte des Harzes, herrschte gute Stimmung. Hier hab's ein vergnügtes Wiedersehen mit Grill - Ruheständler "Sepp" Giuseppe Chiriatti, der das Gebräu auf dem Holzfeuer heiß hielt und mit gewohnt lustigen Sprüchen ausschenkte.

Gebaut wurde die Riesentasse von Schlossermeister Jens Meyer von der Fa. Lehne und Uwe Schreier (Harz - Energie) in etlichen ehrenamtlichen Arbeitsstunden, berichtete Vorsitzender Henrik Eine mit einem herzlichen Dankeschön an alle, die den Tag unentgeltlich mitgestalteten.

"Wir wollten die Tasse eigentlich als Guinness - Rekord anmelden" fügte Vorstandsmitglied Heinz - Georg Dreyer hinzu. Das wäre aber zu aufwändig gewesen, so dass man doch davon absah. Den Glühweinerlös spendeten die Veranstalter für die Sanierung der Marktkirche.

Den Hauptpreis, einen Einkaufsgutschein im Wert von 500 Euro, hat Sebastian Schön gewonnen. Der 2. Preis, ein Gutschein über 250 Euro, geht an Sabine Barth, der 3. Preis, ein Gutschein über 250 Euro, an Hannelore Ilsemann. Über eine Mikrowelle von Harz - Energie kann sich Anna Giesecke freuen (alle aus Clausthal - Zellerfeld). Weiter wurden Gutscheine der Geschäfte Potpourri, Laurin und Fisch - Schmidt sowie Sachpreise (Fleischerei Eine) verlorst, ihre Gewinner werden benachrichtigt. bf

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Goslarsche Zeitung vom 06. Dezember 2003

Erlös aus acht Metern Riesenstollen

Stollenverkauf 05.12.2003Acht Meter Stollen verkauft das Clausthal - Zellerfelder DRK gestern innerhalb von knapp vier Stunden im Rewe - Markt. Bereits zum dritten Mal hatten die Ehrenamtlichen einen Riesenstollen angeboten. Der Erlös von 385 Euro geht dieses Jahr dem DRK direkt zu. Gespendet wurde der Stollen von der Bäckerei Kopp. eb

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Goslarsche Zeitung vom 22. September 2003

Tödlicher Unfall am Parkplatz "Entensumpf"

73-jähriger Mann beim Überqueren der B 242 von Motorrad erfasst - Forderung nach Tempo-Limit wird lauter

Tödlicher Unfall am Parkplatz "Entensumpf"CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Vergeblich kämpften Rettungssanitäter und Notärzte um das Leben eines 73-jährigen Mannes aus Osterode, der am Samstag gegen 16.25 Uhr beim Überqueren der B 242 in Höhe des Parkplatzes "Entensumpf" von einem Motorrad erfasst worden war. Noch in der Nacht erlag er seinen schweren Verletzungen im Südharzkrankenhaus Nordhausen, wohin er mit dem Rettungshubschrauber geflogen worden war.

Die Schuldfrage konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden. Die Polizei schließt Unachtsamkeit auf Seiten des Fußgängers ebenso wenig aus wie unangepasste Geschwindigkeit des 42-jährigen Motorradfahrers aus Hamburg, der in Richtung Sonnenberg unterwegs war und sich beim Sturz eine Fraktur der Schulter zuzog.

Mittlerweile mehren sich die Stimmen, die eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B 242 zwischen dem Waldparkplatz und dem Ortseingang von Clausthal-Zellerfeld fordern. Entlang dieses Streckenabschnitts liegen zudem die Einfahrten zum Campingplatz und zu zwei Gehöften, die Abbiegung auf die B 241, sowie die Studentenheime der TU Clausthal, betont die Polizei.

In den Sommermonaten hatten sich vor allem zwischen der B 241 und dem Parkplatz "Entensumpf" zumeist während des Wochenendverkehrs einige schwere Unfälle ereignet. In Kombination mit ortsunkundigen und unsicheren Autofahrern wie auch mit Wanderern stellt diese "Einflugschneise" der Harzhochstraße eine große Gefahr dar. öh

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Goslarsche Zeitung vom 11. September 2003

THW - Jugend im Zeltlager

Bei Nachtübung holten die Oberharzer den 2. Platz

THW - Jugend im Zeltlager (© THW)CLAUSTHAL-ZELLERFELD. 20 Junghelfer des THW Ortsverbandes Clausthal - Zellerfeld und fünf Jugendliche des DRK - Ortsvereins nahmen am Landeszeltlager teil, das die THW - Jugend Niedersachsen kürzlich in Meppen ausrichtete. Begleitet wurden sie von Jugendbetreuer Gerd Reinert.

Gemeinsam mit 320 Junghelfern aus dem Landesverband Niedersachsen/Bremen sollte das Zeltlager eine Woche ihr Zuhause sein. In einem abwechslungsreichen Programm lernte man sich näher kennen. So konnten sich die Junghelfer zum Beispiel über die Trinkwasseraufbereitung in Ostfriesland informieren.

Bei einer Nachtübung belegte die Gruppe aus Clausthal - Zellerfeld einen sehr guten zweiten Platz. Im Vordergrund aber standen die Wettkämpfe und die Prüfung des Leistungsabzeichens. Hier mussten die Junghelfer ihr Können unter Beweis stellen. Holzbearbeitung, das Umgehen mit dem Werkzeug waren ebenso gefragt wie fachlich bezogene Fragen.

Dabei konnten die Junghelfer André Geller, Markus Gabas, Ronald Jäger und Markus Czerwinski das Leistungsabzeichen in Bronze, und Stefan Czerwinski das Leistungsabzeichen in Silber erringen. Mit einem positiven Eindruck kehrten die Junghelfer nach Clausthal - Zellerfeld zurück.

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Goslarsche Zeitung vom 31. August 2003

Schwerer Unfall auf Harzhochstraße

Schwerer Unfall auf HarzhochstraßeCLAUSTHAL-ZELLERFELD. Zwei Schwerverletzte und den Totalschaden eines schweren Pkw der oberen Mittelklasse forderte ein Verkehrsunfall am Freitagabend auf der Harzhochstraße. Zwei Clausthal-Zellerfelder, Vater und Sohn, waren gegen 18 Uhr auf regennasser Fahrbahn bei km 9,5 zwischen Dammhaus und Stieglitzeck (bergauf) aus einer Rechtskurve getragen worden, überfuhren die Leitplanke der Gegenfahrbahn, prallten gegen einen Baum und blieben dort entgegen der Fahrtrichtung liegen. Notarzt und Rettungssanitäter versorgten die Verletzten am Unfallort. Dann wurde einer mit dem Hubschrauber "Christoph 44" der Uniklinik nach Göttingen geflogen. Der andere kam mit dem Rettungswagen ins Goslarer Krankenhaus. P.W.

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Goslarsche Zeitung vom 26. August 2003

Zwei Verletzte bei Brand in Zellerfeld

Haus einer Wohngruppe für psychisch Kranke in der Marktstraße stand in Flammen - 65 Feuerwehrleute waren im Einsatz

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Großeinsatz der Feuerwehr: Montagfrüh stand das Gebäude der Außenwohngruppe des Klosterhofs/Haus der Generationen in der Marktstraße 4 in Flammen. Zwei Personen wurden verletzt. Das Gebäude ist unbewohnbar, die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 450.000 Euro.

Zwei Verletzte bei Brand in ZellerfeldEiner der zwölf zur Zeit des Unglücks anwesenden Bewohner der betreuten Einrichtung für psychisch Kranke und Suchtkranke erlitt Brandverletzungen und eine Rauchgasvergiftung, der 59-Jährige wird auf der Intensivstation im Krankenhaus Goslar behandelt. Eine 60-Jährige wurde mit einer Rauchgasvergiftung ins Robert-Koch-Krankenhaus gebracht.
Gegen 3.50 Uhr war das Feuer gemeldet worden. Die Flammen brachen vermutlich in einer Veranda im ersten Stock des dreigeschossigen Wohnhauses aus und breiteten sich rasch über die gesamten Etage und auf die darüber liegenden Stockwerke aus. Von drei Drehleitern aus bekämpften die Feuerwehren die Flammen. Einsatzkräfte aus Clausthal-Zellerfeld, Altenau und Hahnenklee waren ausgerückt.

Drei bis vier Bewohner gelangten aus eigener Kraft ins Freie. Die meisten Angehörigen der Wohngruppe wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Besonders schwierig war es, den 59-Jährigen zu retten. Schließlich gelang es, den Mann durch ein schmales Fenster im zweiten Stockwerk in den Korb einer Drehleiter zu heben.

Zwei Verletzte bei Brand in ZellerfeldGerettet wurden auch der Mischlingshund der 60-jährigen Verletzten und die Vögel eines Bewohners. Einige Zeit war unklar, ob sich neben den elf Wohngruppenangehörigen und ihrem Betreuer zwei Studenten in dem Gebäude befinden, die im Dachgeschoss leben. Die beiden Untermieter hatten aber nicht in der Marktstraße übernachtet.

Ein Großaufgebot an Helfern war vor Ort: Die Freiwilligen Feuerwehren waren mit 65 Mann ausgerückt. Den Einsatz, der bis gegen 10 Uhr dauerte, leitete Samtgemeindebrandmeister Andreas Hoppstock. Aus Goslar kam außerdem Kreisbrandmeister Manfred Friedrich hinzu. Weitere rund 25 Helfer stellten das DRK und der Rettungsdienst. Auch die Polizei war am Einsatzort, die Kripo sucht nach der Ursache für den Brand.

In der Vergangenheit rückte die Freiwillige Feuerwehr mehrfach zum Klosterhof aus. Nach einem Feuer im Altbau des Alten- und Pflegeheims starben im Januar vorigen Jahres zwei Menschen an Rauchgasvergiftung. Ein 55-jähriger psychisch kranker Heimbewohner musste sich vor dem Landgericht Braunschweig wegen Brandstiftung verantworten. oli

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Goslarsche Zeitung vom 18. August 2003

Rettung aus Höhen und Tiefen

Gemeinsame Einsatzgruppe der Feuerwehr und des Roten Kreuzes trainiert in Bergwerken und Kletterfelsen

CLAUSTHAL - ZELLERFELD. Seit gut einem Jahr trainiert in Bergwerksanlagen und schwierigen Außengeländen eine gemeinsame Einsatzgruppe für Absturzsicherung und Besucherbergwerke. 15 Feuerwehrleute aus Clausthal - Zellerfeld und Buntenbock, darunter eine Frau, sowie vier Kameraden des DRK Clausthal - Zellerfeld gehören ihr an.

Rettung aus Höhen und TiefenDiese Zusammenarbeit der beiden Rettungsorganisationen entstand aus gegebenem Anlass, berichtet Lothar Kahla, Ortsbrandmeister und organisatorischer Leiter der Einsatzgruppe: Nach dem Absturz eines Rettungssanitäters bei einer Bergungsaktion im Feldgrabengelände und weiteren Unfällen u.a. bei Dacharbeiten hätten sich Feuerwehr und Rotes Kreuz Gedanken gemacht, wie man die technischen Hilfsmöglichkeiten und auch die Sicherheit für die Helfer verbessern könne.

Hinzu kam die Frage, wie die örtlichen Hilfsorganisationen auch Verunglückte aus untertägigen Anlagen der Oberharzer Besucherbergwerke retten können, denn die Bergwacht des DRK brauche infolge langer Anfahrtswege verhältnismäßig viel Zeit, bis sie einsatzbereit sei.

In Gesprächen zwischen den Hilfsorganisationen entwickelte sich die Vorstellung, dass DRK und Feuerwehr Clausthal - Zellerfeld eine solche gemeinsame Gruppe aufstellen könnten. "Für eine solche Aufgabe benötigt man besonderes technisches Gerät, eine gute körperliche Kondition und Ortskenntnis", betont Kahla.

So übernahmen die Rotkreuzler den Part des Sanitätsdienstes am Verletzen und auf Grund ihrer Bergwachtkenntnisse bilden sie die Gruppe im Umgang mit Seil und Karabiner aus. Die Feuerwehr stellt das Gros der Helfer und ist für die technische Rettung zuständig. Alarmiert werden die Retter über Funkmeldeempfänger, so dass im Fall des Falles schnell kompetente Hilfe am Einsatzort ist.

Rettung aus Höhen und TiefenKooperationspartner sind die Harzwasserwerke und der Oberharzer geschichts- und Museumsverein, die der Rettungseinheit ein realistisches Unterlage-Training in den Bergwerken ermöglichen. "Nur so können die Kameraden die Ortskenntnisse und Orientierung erlangen, die für den Einsatz unerlässlich sind", betont Kahla. Denn leider komme es vor, dass Unbefugte in unzugängliche Grubenanlagen vordringen und in alte Schächte stürzen. Aber auch bei regulären Bergwerksarbeiten oder im Besucherverkehr könne mal ein Unfall passieren, der schnelle Hilfe erfordert.

Die Gruppe, die im vierzigtägigen Rhythmus trainiert, ist sei Oktober 2002 voll einsatzfähig und kann mit 60 Meter langen Spezialseilen , Klettergurten und weiterem Sicherung- und Rettungsgerät Verunglückte aus Tiefen oder Höhen von 30 Metern heraufholen oder abseilen.

Je nach Verletzungsart kommen dabei Rettungsgurt, Rettungshose oder Schleifkorbtrage zum Einsatz, bei Bedarf auch der Rüstwagen, hydraulische Hebevorrichtung und die Drehleiter der Feuerwehr. "Sie kann mit einer Schleifkorbtrage auch als kleiner Kran eingesetzt werden", erklärt der Ortsbrandmeister.

Für die Rettung aus untertägigen Anlagen benötigt die Gruppe zusätzlich persönliche Schutzausrüstungen gegen Wasser und Schlamm. In nassen Zeiten stehe in den Stollen stellenweise bis zu 1,20 Meter tief Wasser, das üblicherweise 8 bis 12 Grad kalt sei. "Hier besteht dann auch erhebliche Gefahr der Unterkühlung", weiß Kahla, so dass es gerade hier drauf ankomme, dass die Helfer schnellstmöglich beim Verunglückten sind. bf

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Goslarsche Zeitung vom 11. August 2003

Gefährlicher Leichtsinn beim Baden

24-Jähriger nach Sprung von Bramkebrücke in die Okertalsperre schwer verletzt - Aufwendige Bergung

SCHULENBERG. Mit einer schweren Verletzung endete der Badeausflug eines 24-jährigen Engländers an der Okertalsperre. Der Mann war am Sonnabend von der Bramkebrücke in das Wasser gesprungen und hat beim Aufprall auf die Wasserfläche laut Polizei vermutlich eine Fraktur der Wirbelsäule erlitten.

Gefährlicher Leichtsinn beim BadenDer Verletzte ist Angehöriger der britischen Armee. Mitglieder eines Regiments aus Münster halten sich gegenwärtig für einige Tage in der von den Englängern gepachteten "Sonnenberg Lodge" bei St. Andreasberg zu einem Abenteuer Training im Oberharz auf. Der folgenreiche Vorfall ereignete sich offenbar während der Freizeit.

Die Bergung des Marines erwies sich als schwierig. Zu dem Unfall war es um 17.35 Uhr gekommen. Erst gegen 20 Uhr flog der Rettungshubschrauber den Mann in das Klinikum nach Göttingen.

Neben Polizei und DRK waren Helfer von DLRG und Bergwacht vor Ort. zunächst hatten die Einsatzkräfte vor, den Verletzten vom Ufer unterhalb der Bramkebrücke den Steilhang zur K 517 hinaufzubringen. Oben wartete bereits der Rettungshubschrauber. Weil der Weg den Hang hinauf sich aber als zu gefährlich erwies, entschieden sich die Helfer dann, den 24-Jährigen mit einem Boot zum gegenüberliegenden Ufer zu bringen. An dem deutlich flacheren Hang dort war zwischenzeitlich der Helikopter gelandet und nahm den Mann auf.

Mehrere Schaulustige vergolten von der Bramkebrücke und von nahe gelegenen Uferbereichen aus die Bergung. Die L 517 war während des Rettungseinsatzes für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Beim gegenwärtigen Wasserstand geht es von der Bramkebrücke 16 Meter in die Tiefe, berichtet Talsperrenmeister Norbert Blume. Nach seiner Erfahrung springen hin und wieder Badende von den Brücken in das Gewässer.

Ein Badegast, der sich am Sonnabend an der Talsperre aufhielt, sagte, der 24-Jährige und offenbar weitere Mitglieder aus seiner Gruppe seien vor dem Unfall schon mehrfach von dem Bauwerk gesprungen. Zwischenzeitlich habe auch ein Seil an der Brücke gehangen, von dem sich die Männer einige Meter abgeseilt hätten, um sich dann ins Wasser fallen zu lassen.

Inwieweit die Verletzungen des Unfallopfers lebensbedrohlich sind, darüber hatte das Polizeikommissariat Oberharz bis Redaktionsschluss noch keine Mitteilung. oli

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Goslarsche Zeitung vom 24. Juli 2003

Zimmer brannte vollkommen aus

BUNTENBOCK. Einen Wohnzimmerbrand löschten am Mittwochmittag die Freiwilligen Feuerwehren Clausthal-Zellerfeld und Buntenbock in einem dreistöckigen Wohnhaus "An der Ziegelhütte". Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden, die Brandursache ist noch ungeklärt.

Zimmer brannte vollkommen ausGegen 11.45 Uhr sah ein Spaziergänger Rauch aus dem Dachstuhl des Acht-Familienhauses aufsteigen und benachrichtigte die Hausmiteigentümerin. Die Dame, die sich in der Wohnung unter dem Brandherd aufhielt, wählte um 11.54 Uhr den Notruf. Die Feuerwehr rückte mit zwei Tanklöschzügen und rund 35 Einsatzkräften an. Außerdem waren ein Rettungsdienstwagen, das DRK sowie die Polizei vor Ort.

Die Bewohner konnten in Sicherheit gebracht werden, bevor der Einsatz im dritten Stock begann. Mit Atemschutzgerät drangen fünf Feuerwehrleute über das Treppenhaus vor, während von außen Einsatzkräfte über die Drehleiter in zwölf Meter Höhe geschickt wurden. Nach 20 Minuten war das Feuer gelöscht. Das Wohnzimmer brannte völlig aus, die anderen Zimmer wurden durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen. In der darunter liegenden Wohnung entstand ein leichter Wasserschaden.

Einsatzleiter und Gemeindebrandmeister Andreas Hoppstock vermutet einen Kabelbrand als Ursache. Die Polizeiinspektion Goslar nahm die Brandermittlungen auf. Weder die offizielle Ursache noch die Schadenshöhe sind zurzeit bekannt. ab

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Goslarsche Zeitung vom 19. Juni 2003

DRK - Übung im Stollen

Rettung unter Tage

Übung im Bergwerksmuseum 17.06.2003

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Bei einem Übungsalarm wurden am Dienstagabend die Helfer des DRK-Ortsvereins Clausthal - Zellerfeld in das Bergwerksmuseum gerufen. Ein junger Mann hatte im Stollen einen Zuckerschock erlitten und war zusammengebrochen. Vorgetäuschter Alkoholkonsum sollte die Sanitäter auf die falsche Fährte locken.

Organisator Jan Seeger konnte den Übungsteilnehmern trotzdem ein gutes Ergebnis bescheinigen: "Die medizinische Versorgung hat gut geklappt und der Zeitrahmen wurde eingehalten", berichtete Seeger.

Diese Übung sollte die bisherige Ausbildung der Bereitschaft auf dem Gebiet der Rettung unter Tage festigen. Weitere Infos zur Arbeit des DRK auf der Internetseite: www.DRK-Clausthal.de. fun

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Goslarsche Zeitung vom 02. Mai 2003

Chance für Schwarze – Erle

Pflanzaktion begeisterten Jugendliche und Kinder – Ausruhen am Lagerfeuer

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Marina Schönfelder, Mitglied der DRK-Jugend, war begeistert: "Am meisten hat die Erlebnis-Nachtwanderung Spaß gemacht", strahlte die 11-Jährige. Die Schülerin nahm mit 38 weiteren Jugendlichen an einer von der Revierförsterei Wildemann, des THW, des DRK, und der örtlichen Feuerwehren organisierten zweitägigen Pflanzmaßnahme anlässlich der bundesweiten Aktion "Tag des Baumes" teil.

Tag des BaumesParallel hatte die Revierförsterei Buntenbock mit dem Kindergarten Eschenbacher Teiche im Zulaufbereich des Hasenbacher Teiches 50 Schwarz-Erlen, "Baum des Jahres" 2003, gepflanzt. Die Schwarz-Erle erreicht nur relativ geringes Alter von 100 bis 200 Jahren. "Durch ihren besonderen Wurzelaufbau wächst sie bevorzugt auf feuchten und schwären Böden" erklärte Förster Heinz Soltendieck. Daher ist dieser Baum für den Hochwasserschutz besonders wichtig. Durch Mutation neu entstandener Krankheitserreger ist diese Gattung zunehmend bedroht. Anlass genug, die Natur zu unterstützen, und für eine Verbreitung der Population im Oberharz zu sorgen.

Mit großem Eifer dabei

Die Kinder und Jugendlichen waren in ihrem Eifer kaum zu bremsen. "Wir mussten schon immer kleine Zwangspausen einlegen, weil die Anzahl der Setzlinge nicht ausreichend war", berichtete Jugendbetreuer Gerd Reinert. Nachdem zunächst 300 Schwarz-Erlen im Wildemanner  Forst ihr neues "Zuhause" gefunden hatten, wurden schließlich nochmals insgesamt 500 Buchen eingepflanzt.

Tag des BaumesNach der Arbeit folgte das Vergnügen. Lagerfeuerromantik, ein gemütlicher Grillabend und dann noch eine spannende Nachtwanderung rundeten das erlebnisreiche Wochenende ab. Auch der Kindergarten Eschenbacher Teiche nutzte den Tag des Baumes zu einer ausgiebigen Waldbegehung in der Buntenbocker Forst. Revierleiter Dirk Franke erklärte seinen aufmerksamen kleinen Zuhörern die Grundzüge der Forstwirtschaft.

Bunte Bändchen

Die 16 Kinder durften auch aktiv mithelfen. Mit bunten Bändchen markierten die fleißigen Helfer Rückegassen, Zukunftsbäume und zu fällende "Bedrängerbäume".

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