Deutsches Rotes Kreuz - Clausthal - Zellerfeld

 Aus der Presse 2005

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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 27.12.2005
Feuer im Treppenaufgang

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Mit Verdacht auf Rauchvergiftung ist am Montagvormittag ein Hausbewohner aus der Osteroder Straße ins Krankenhaus gebracht worden, nachdem es im Treppenaufgang gebrannt hatte.

Ein Nachbar war auf starke Rauchentwicklung im Haus aufmerksam geworden und alarmierte über den Notruf die Einsatzleitstelle. Trotz erheblicher Straßenglätte rückte die Feuerwehr binnen weniger Minuten an. Im betroffenen Haus war es, so hieß es, zu „Uneinigkeiten“ unter Bewohnern gekommen, in deren Verlauf zunächst Kleidungsstücke und dann die Treppe in Brand gerieten. Einer der Bewohner habe die Flammen geistesgegenwärtig mit dem hauseigenen Feuerlöscher erstickt. Die Feuerwehr entrauchte das Dachgeschoss mit einem Überdrucklüfter. Die Osteroder Straße war zeitweilig gesperrt.öh

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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 27.12.2005
Unfall: Autoinsassen schwer verletzt

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Zwei Autoinsassen wurden an Heiligabend bei einem Unfall schwer verletzt, der sich gegen 14.34 Uhr im Bereich Telemannstraße/Goslarsche Straße in der so genannten „Fischerkurve“ ereignete.

Verursacher war nach Angaben der Polizei ein alkoholisierter 38-jähriger Mann, der mit seinem Wagen auf der Telemannstraße in Richtung Goslarsche Straße gefahren war, als er – auch wegen „unangepasster Geschwindigkeit“ auf nasser Fahrbahn – in der Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn kam und mit einem entgegenkommenden Pkw zusammenprallte. Dessen 40-jährige Fahrerin und eine 56-jährige Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt. Ein hilfsbereiter Passant holte sie aus dem Fahrzeug.öh 

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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 15.11.2005
Verpuffung sorgte für großen Feuerwehrsatz

BUNTENBOCK. Ein beträchtlicher Feuerwehreinsatz versetzte das Dorf Buntenbock am Montag kurzzeitig in Aufregung. Gegen 22.13 Uhr wurde Alarm ausgelöst, weil es in einem Wohnhaus in der Ringstraße zu einer Art Verpuffung an der Gasheizung gekommen war.

Neben der Buntenbocker Feuerwehr rückte die Clausthal-Zellerfelder Wehr mit vier Fahrzeugen aus. Hinzu kamen Streifenwagen der Polizei und Kräfte des Rettungsdienstes und des DRK. Es stand zu befürchten, dass in dem Haus Gas austrat. Die Feuerwehr schaltete sofort Heizung und Gaszufuhr ab. Nach einer negativen Gasmessung wurde Entwarnung gegeben

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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 08.11.2005
Feuer im Institut

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Auf mindestens 3.000 Euro schätzt die Freiwillige Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld den Schaden, den ein Feuer am Sonnabendmorgen im Anorganisch-Chemischen Institut in der Paul-Ernst-Straße verursacht hat.

Dass Schlimmeres verhindert werden konnte, ist, wie Ortsbrandmeister Lothar Kahla betont, neben den Einsatzkräften der Brandmeldeanlage im Institut zu verdanken, die um 0.24 Uhr Alarm auslöste. Fünf Minuten später war die Feuerwehr am Ort.

Zu dem Zeitpunkt hatte der Treppenaufgang im 2. Obergeschoss des historischen Institutsgebäudes Feuer gefangen. Die Flammen drohten in Flure und ins Dachgeschoss überzugreifen.

Ausgangspunkt des Brandes war ein Putzmittelwagen. Von dort waren die Flammen zunächst auf einen Verschlag übergegangen.oli
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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 28. August 2005
Wieder Rauch im „Klosterhof“

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Abermals Alarm löste am Samstag gegen 15.50 Uhr die Brandmeldeanlage im „Klosterhof“ aus. Mit drei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften rückte die Freiwillige Feuerwehr aus. Vor Ort stellte sich laut Feuerwehrbericht heraus, dass in einer Toilette im Keller Papier gebrannt haben muss und einen Lüfter in Brand gesetzt hatte, der allerdings von allein wieder erlosch. Mit einem großen Lüfter befreite die die Feuerwehr die Räumlichkeiten vom Rauch. Zu Schaden kam bei dem Vorfall niemand. Der Einsatz war nach einer Stunde beendet. Die Goslarer Polizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung auf.

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Goslarsche Zeitung vom 12. August 2005
Geschirrspüler fing Feuer 

Geschirrspüler Brannte (11.08.2005)

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. So heiß wollten die Bewohner des Hauses in der Buntenböcker Straße ihre Gläser und Teller sicher nicht waschen. Der Geschirrspüler, der am Donnerstag kurz nach 11.30 Uhr vermutlich wegen eines technischen Defekts in Brand geriet, rief jedenfalls die Feuerwehr auf den Plan.

18 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Gerät mit einer Kübelspritze zu löschen, es auf den Hinterhof zu befördern und anschließend die verrauchte Wohnung zu durchlüften. Polizei, der Rettungsdienst des Landkreises und das DRK waren ebenfalls vor Ort. Personen waren aber nicht zu Schaden gekommen. Kurz nach 12 Uhr ließ der stellvertretende Ortsbrandmeister Thomas Bremer, der den Einsatz leitete, den Großteil der Helfer wieder abrücken.eb

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Goslarsche Zeitung vom 20. Juni 2005
Gefährliche Zündelei im Pflegeheim: 

Die Polizei ermittelt

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Ein glimmendes DIN-A-4-Blatt in einer Jeanshose hat am gestrigen Sonntag dafür gesorgt, dass nahezu vierzig Feuerwehrleute zum "Klosterhof/Haus der Generationen" ausgerückt sind" Das qualmende Kleidungsstück, das zusammengefaltet in einem Schrank lag, war von einem Pfleger der Einrichtung entdeckt worden. Der Mann hatte zuvor Brandgeruch einem Badezimmer wahrgenommen. Die
Gefahr bannte er, indem er die Hose in einen Eimer mit Wasser steckte. So konnte die Freiwillige Feuerwehr kurz nach Ihrem Eintreffen wieder abrücken. Gegen 11.30 Uhr war die Brandmeldeanlage der Einrichtung angesprungen, nachdem nach dem der Pfleger die Tür zum Badezimmer geöffnet hatte und Rauch aus dem Raum drang. Die Polizei ermittelt gegen denjenigen, der versuchte, das DIN-A-4-Blatt anzuzünden, wegen versuchter Brandstiftung.

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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 07. Mai 2005
Feuer im Schlafzimmer  

Zimmerbrand (06.05.2005)CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Zu einem Wohnungsbrand wurde die Freiwillige Feuerwehr am Freitagmorgen um 4.39 Uhr gerufen. An den Abtshöfen hatte sich im Schlafzimmer einer Wohnung ein Entstehungsbrand entzündet. Bett und Einrichtung hatten Feuer gefangen. Als die Helfer mit vier Fahrzeugen und 18 Mann eintrafen, hatten die Bewohner den Brand bereits gelöscht.

Die Feuerwehr belüftete die Wohnung mit entsprechendem Gerät und suchte nach weiteren Glutnestern.

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Thomas Bremer spricht auf Grund der Qualmschäden von erheblichem Sachschaden. Die Brandursache ist nicht bekannt.

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Goslarsche Zeitung vom 22. April 2005
Sanitätseinsatz auf Englisch demonstriert  

Robert-Koch-Schule öffnete gestern ihre Pforten, um Eltern und potentielle neue Schüler über den Schultag zu informieren

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Ein Fahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes steht mit Blaulicht auf dem Schulhof, vier Sanitätshelfer kümmern sich um eine am Boden liegende Person. Daneben steht ein Motorroller, in den offensichtlich ein Auto gerast ist. Mit dieser Demonstration stellte sich der Schulsanitätsdienst der Robert-Koch-Schule (RKS) am gestrigen Donnerstag beim Tag der offenen Tür vor.

Nach zwei Jahren öffneten sich wieder die Türen, um Schülern und Eltern einen Einblick in den Alltag des Gymnasiums zu ermöglichen. Schon seit Wochen bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler auf diesen Tag vor. Die von den Tanzbären eingeübte Performances, unter anderem zu dem Song "Yeah!" des amerikanischen Sängers Usher, begeisterte die interessierten Gäste in der Pausenhalle und animierten sie zum Mitwippen.

Tag der offenen Tür der Robert - Koch - Schule (22.04.2005)Schall unter Wasser

Im Physik-Raum wurden hingegen die Geschwindigkeiten des Schalls untersucht. Die 15-jährigen Schülerinnen  Verena und Sarah zeigten, wie schnell sich der Schall im Wasser ausbreitet. Mit Hilfe eines Rohres, das per Mikrofon mit einem Computer verbunden war, errechneten die Schülerinnen die Schallgeschwindigkeit unter Wasser. Auch der kommissarische Schulleiter Gerjet Bontjes zeigte sich sehr für die aus den Experiment entstandenen Berechnungen.

In der Turnhalle zeigte die Karate - AG ihr Können: Unter lautem Rufen und Stöhnen führten die Mädchen und Jungen vor, was sie in den vergangenen Wochen bei Sportlehrer Karl-Heinz Kahla gelernt haben. Einige von ihnen sind sogar schon mehrere Jahre dabei. Erst nach dem ihr Trainer die Kommandos ausgerufen hatte, führten sie die Übung aus.

Tag der offenen Tür der Robert - Koch - Schule (22.04.2005)Aufregend und hektisch ging es bei der Vorführung der Schulsanitätsdienstes zu. Wie oben beschrieben stand ein Fahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes mit Blaulicht auf dem Schulhof. Die Jugendlichen stellten einen Unfall mit einem Auto und einem Motorroller nach. Drei Schüler und ein DRK-Experte versorgten die junge Rollerfahrerin, nahmen ihr vorsichtig den Helm ab, legten einen Tropf an und verlegten sie auf eine Trage. Damit wäre die Patientin bereit für den Transport mit dem Krankenwagen.

Und das alle auf Englisch. Der Biologielehrer Eckhard Müller betreut den Sanitätsdienst der Schule und erklärt dazu: "Der Wahlpflicht-Kurs Erste Hilfe wird zweisprachig abgehalten." In dem Kurs lernen die Schüler der neunten und zehnten Klassen das Fachvokabular, das für die jeweiligen Situationen benötigt die jeweiligen Situationen benötigt wird. Aber auch einfache Redewendungen aus der Umgangssprache gehören dazu. Ziel ist, dass sich die Mädchen und Jungen auch im Ausland bei einem Unfall kompetent und selbstverständlich mitteilen können.

Zucchini untersucht

Unter der Aufsicht der Biologie-Lehrerinnen Ute Grammel und Elena Höhne isolierten einige Schüler im Biologie-Raum die Erbinformationen, die so genannte DNA, aus einer Zucchini. Dieses Experiment lässt sich auch zu Hause nachvollziehen: Einfach eine Zucchini zerdrücken und einen Teelöffel von dem Mus in ein Becherglas füllen. Diese Masse vorsichtig mit tiefgekühltem Alkohol übergießen. Die Erbinformationen werden oberhalb des Breis als weiße Flocken sichtbar.

Außerdem bot sich den Gästen die Gelegenheit, einen Blick durch das Mikroskop zu riskieren. Mit dem Instrument wurden die stark vergrößerten Augen untersucht. syl

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Goslarsche Zeitung vom 19. April 2005
Sackweise Kleider gesammelt  

Altkleidersammlung (16.04.2005)DRK- Jugend und -Erwachsene stundenlang im Einsatz

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. "Immer wenn wir Altkleider sammeln, stimmt das Wetter", freute sich Organisator Markus Vollmer am Samstag über die guten Rahmenbedingungen für die jüngste DRK-Sammelaktion. Von 9 bis 16 Uhr trugen etliche Mitglieder der Jugendgruppen mit Unterstützung von älteren Aktiven in den Bergorten Clausthal-Zellerfeld, Buntenbock und Wildemann Sackweise Altkleider zusammen.

Für Pausenverpflegung sorgten dabei Mitglieder der Altersgruppen- ein Einsatz also, der alle DRK-Generationen vereinte. Insgesamt 15 Aktive waren im Einsatz - mit vier Fahrzeugen, die von den Stadtwerken sowie den Firmen Klose und Schütz für diese Aktion gestellt worden waren.

Die Alkleider wurden zum Stützpunkt in die Robert-Kochstraße gebracht, später werden sie von einem Partnerunternehmen des Deutschen Roten Kreuzes nach Brauchbarkeit sortiert und zur Weiterverwertung gebracht. Der Erlös aus der Altkleidersammlung fließt der Wohltätigen Einrichtung zu. öh

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Goslarsche Zeitung vom 18. April 2005
Voraussetzung für Besucherbergwerk 

Einsatzübung der Fachgruppe Absturzsicherung (15.04.2005)CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Eine erfolgreiche und von Amtlicher Seite begutachtete Bergungsübung ist Voraussetzung  für die Einrichtung eines Besucherbergwerks. Als solches soll die im 19. Jahrhundert errichtete runde Radstube - eine in Größe und Bauart einmalige kulturhistorische Einrichtung - im Sommer präsentiert werden. Zuvor wird am 27. und 28. Mai eine Erstbefahrung mit geladenen Gästen stattfinden.

Die Übung in der imposanten Kehrradstube wurde von Thomas Scharfenberg vom Landesbergamt fachkundig beobachtet. Er hat als zuständiger Beamter für das künftige Besucherbergwerk zu beurteilen, ob eine Rettung verunglückter Besucher dieser Anlage durch die dafür zuständige Spezialgruppe " Absturzsicherung" gewährleistet werden kann. In einer ersten Stellungnahme nach der Übung äußerte er sich in dieser Hinsicht zuversichtig.

Die Die Einsatzkräfte sahen sich außergewöhnlich widrigen Umständen ausgesetzt: Ausgangspunkt des Einsatzes war das Auffinden so genannter "Schwarzbefahrer" - illegaler Mineraliensucher, die in einem der reichlich vorhandenen Gangaufschlüsse verschüttet sind. Hier, unter Tage, ist der Einsatz von Funk nicht möglich. Die Verständigung der Rettungskräfte untereinander über Strecken von mehr als 100 Metern muss trotzdem sichergestellt sein. Zudem ist es in einigen Passagen der Gänge so eng, dass Verletzte jeweils nur von zwei Kräften auf einen Schlitten geschoben werden können: eine Knochenarbeit, körperlich und mental. sv

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Goslarsche Zeitung  vom 18. April 2005
Spektakuläre Rettungsübung unter Tage  Einsatzübung der Fachgruppe Absturzsicherung (15.04.2005)

"Feuertaufe" im Bergbaurevier Turm Rosenhof

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. "Zwei Verschüttete - Im Bergwerksstollen eingeklemmt - Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung" so der Notruf. Acht Minuten später ist die Gruppe "Absturzsicherung", am Einsatzort. Das Übungsszenario am Freitagabend, von langer Hand vorbereitet, sollte die Beteiligten für den Ernstfall fit machen und die Beobachter von der Einsatzbereitschaft der Bergungstruppe überzeugen.

Gegen 18 Uhr rückt das Team aus zehn Männern und zwei Frauen der Feuerwehr und Bergwacht an der runden Radstube des "Thurm Rosenhof" ab, begleitet von der Besatzung des Drehleiter- und des Rüstwagens. Knochenarbeit, höchste Konzentration und nasskalte Füße stehen ihnen in der nun kommenden Stunde bevor: Es gilt, zunächst bis in eine Tiefe von 25 Metern in die Radstube einzufahren, zwei Verschüttete in der "Altensegener Tiefe Rösche" - ein Bergwerksstollen mit einer Ganghöhe von teils nur 60 Zentimetern - aufzufinden und diese dann fachgerecht zu bergen.

"Hier geht Sicherheit vor Schnelligkeit", so der Clausthal - Zellerfelder Ortsbrandmeister Lothar Kahla. Das Problem ist die tiefe Temperatur von nur sechs Grad Celsius im Berg. Hier muss der Verletzte schon während der Bergung vor Auskühlung geschützt werden."

Platzangst kein Thema

Das Vordringen in einen 80 Meter langen Gang, in dem wegen der niedrigen Decke nur gekrochen werden kann und zudem ein kleiner Wasserlauf das Fortkommen erschwert, ist nicht jedermanns Sache. "Klaustrophobie kann hier schnell zum Problem werden", kommentiert der Ortsbrandmeister. Für Mitglieder der Bergungsgruppe "Absturzsicherung" - übrigens alles Freiwillige - darf Platzangst kein Thema sein. Muskelkraft, Ausdauer und Besonnenheit sind für Sicherung und Abtransport der Verletzten unentbehrlich. Nachdem sie aus dem Bergwerksstollen herausgezogen worden sind, gilt es, sie mit Hilfe einer Winde aus dem hüfttiefen Wasser am Grund der Radstube bis an die Oberfläche zu befördern. Das bedeutet 25 Höhenmeter und doppelte Sicherung mit vier Kameraden an einer Winde. Denn die Leiter des Feuerwehrwagens kann hier nicht eingesetzt werden.

"Eingespieltes Team"

Zufrieden und erschöpft zeigten sich die Beteiligten na 75 Minuten schweißtreibender Arbeit. Gruppenleiter Michael Schulz: "Wir sind ein gut eingespieltes Team. Jeder kann sich auf den anderen verlassen." Die Übung ist auch laut Jürgen Alich, Bergbauingenieur und Sprecher der "Brigade Rosenhof", ein Erfolg gewesen. Diese Arbeitsgruppe aus ehrenamtlich tätigen Ingenieuren, Steigern, Bergleuten und Maurern ist wesentlich daran beteiligt, dass die "runde Radstube" nach jahrelanger "Aufwältigung" nunmehr so hergerichtet ist, dass sie als Besucherbergwerk im Sommer diesen Jahres eröffnet werden kann. Von Stefan und Voelker

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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 29. März 2005
Vierjähriger verursachte Wohnungsbrand  

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Einen Wohnungsbrand löschte die Freiwillige Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld am Samstagabend in Zellerfeld. Wie die Polizei nach ersten Untersuchungen mitteilte, hatte ein vierjähriger Junge in seinem Bett mit einem Feuerzeug gespielt, wobei das Bett in Brand geraten sei.

Das Kind kam ohne Verletzungen davon. Ein älteres Kind wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, konnte aber wieder entlassen werden. Zwei weitere Kinder im Nachbarhaus wurden vorsorglich vom Notarzt untersucht, weil Rauch durch die Dachkonstruktion hinüber gezogen war.

Die Alarmierung um 19.13 Uhr rief viele der Einsatzkräfte direkt von den Osterfeuern zum Haus in der Schützenstraße. Unter Einsatzleitung von Thomas Bremer war der im Kinderzimmer im Obergeschoss ausgebrochene Brand schnell gelöscht, um 19.28 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Wohnung sei allerdings stark in Mitleidenschaft gezogen und vorerst unbewohnbar.

Zum Glück sei der Brand frühzeitig von den Bewohnern entdeckt worden, berichtete der Einsatzleiter, „zu nachtschlafender Zeit wäre es vermutlich zum Großbrand gekommen.“ So konnten alle vier Mietparteien das Haus rechtzeitig und unversehrt verlassen.bf

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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 25. März 2005
Explosionsgefahr drohte  

Explosionsgefahr drohte (24.03.2005)

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Zu einem „Ex-Einsatz“ wurde die Freiwillige Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld am Gründonnerstag um 10 Uhr alarmiert. In der Zehntnerstraße im Institut für Nichtmetallische Werkstoffe war ein Experiment außer Kontrolle geraten – die Reaktion in einem Zylinder, gefüllt mit in Wasser gelöstem Magnesium, lief so heftig ab, dass sich der Zylinder stark erwärmte. Es bestand die akute Gefahr einer Explosion.

Bei dem Zylinder handelte es sich um einen Druckbehälter, dessen Druck normalerweise bei 50 bar liegt. Durch das missglückte Experiment stieg der Druck im Inneren des Behälters in kürzester Zeit auf 600 bar an. Warum das Experiment schief gelaufen ist, wissen die Einsatzkräfte nicht.

Der untere Teil des Gebäudes wurde evakuiert und im Umkreis von 50 Metern abgesperrt, um bei einer Explosion die Gefährdung der umstehenden Personen und Einsatzkräfte durch herumfliegende Teile auszuschließen.

Da kein offenes Feuer vorlag, was sich hätte ausbreiten können, ließ die Feuerwehr die Reaktion kontrolliert ablaufen.

Gegen 10.30 Uhr kam vom Einsatzleiter per Funk Entwarnung: Im Behälter herrschte eine Temperatur von zirka 30 Grad Celsius. Eine Gefahr bestand weiterhin, jedoch entspannte sich die Lage. Der Wärmeabfall wurde von Institutsangehörigen kontrolliert, die weitere Beobachtung konnte um 11.27 Uhr an einen Institutsangehörigen übergeben werden.syl

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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 24. März 2005

Heizdecke geriet in Brand  

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Zu einem Einsatz in der Bauhofstraße wurde die Freiwillige Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld am Mittwoch gegen 4.52 Uhr gerufen. Eine Heizdecke war auf einer Matratze in Brand geraten. Die 91-jährige Bewohnerin weckte ihre Schwiegertochter, die sofort den Notruf wählte.
Die Einsatzkräfte konnten nur unter schwerem Atemschutz vorgehen. Trotz dichten Rauches von der schwelenden Bettdecke und Matratze erlitten die Frauen keine Verletzungen.syl.

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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 11. März 2005

80-Jähriger wird vermisst 

Vermisster Skifahrer

OBERHARZ. Die Polizei sucht nach einem 80-jährigen Skifahrer, der seit Mittwoch vermisst wird. Am Donnerstag meldete die Tochter, dass ihr Vater vom Skilanglauf im Harz noch nicht zurückgekehrt sei. Nachdem eine Anfrage in umliegenden Krankenhäusern negativ verlief, wurde von der Polizei eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet, an der der Polizeihubschrauber Phönix, Polizeibeamte aus Braunlage und Clausthal-Zellerfeld sowie 40 Helfer der Bergwacht mit Snowmobilen beteiligten waren. Die Suche verlief erfolglos. .

Wer hat die vermisste Person am Mittwoch gegen 10 Uhr am Parkplatz Oderbrück-Nord beim Verlassen seines VW Skoda-Oktavia, Farbe grau, BS-Kennzeichen, beobachtet und weiß, in welche Richtung der Mann zum Skilanglauf startete? Der Vermisste trug einen knallroten Anorak, beige Kniebundhose und Strickmütze. Hinweise nehmen die Polizei in Braunlage, Clausthal-Zellerfeld, Wernigerode und Goslar entgegen.

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Goslarsche Zeitung vom 07. März 2005

Ortsverein mit Schwung und Seele

Jahresversammlung des DRK: Fast 30000 ehrenamtliche Stunden in Ausbildung, Dienst und Einsatz

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Einen beeindruckenden Überblick über die Aktivitäten 2004 gab der DRK - Ortsverein Clausthal - Zellerfeld in seiner Jahreshauptversammlung. Insgesamt kommen fast ehrenamtliche 30 000 Stunden zusammen.

Und das, obwohl in der Bereitschaft immer mehr Aktive fehlen, weil sie in Folge der Arbeitsplatzsituation im Oberharz abwandern und damit nicht mehr zur Verfügung stünden, wie 1. Vorsitzender Dr. Leopold von Gerstenberg - Helldorff und Bereitschaftsführer Günter Hammer berichten mussten. Ständig seien sechs Einsatzkräfte im Sanitätsdienst. Auch die Finanzielle Belastung sei durch stark gestiegene Kosten (Kraftstoff, Verbandmaterial usw.) so groß geworden, dass der Ortsverein pro Rettungseinsatz drei bis vier Euro zusetzte. Erstmals überstiegen 2004 die Ausgaben die Einnahmen.

Jahreshauptversammlund des DRK Clausthal - Zellerfeld (05.03.2005)

Fachgruppe einsatzbereit


Trotz der "Verwaltung von Mängeln" fördere der DRK - Ortsverein auch Neues, unterstrich der Vorsitzende mit Blick auf die Fachgruppe Absturzsicherung. Als Gemeinschaftsprojekt des DRK und der Feuerwehr vor zwei Jahren gegründet, habe sie bereits mehrere Übungen unter kritischen Augen aus Rettungsdienst, Ordnungsamt, Landesbergamt, Harzwasserwerken und THW erfolgreich absolviert und gilt ab sofort "für das Gebiet der Samtgemeinde Oberharz als einsatzbereit".

Elf Bergrettungen, zwei Brand- und 63 Krankentransporteinsätze sowie vier Blutspendetermine und viele Stunden in der Betreuung / Freizeitgestaltung  älterer Menschen stehen in der Jahresbilanz der Bereitschaft (20193 Stunden). Hinzu kommt die aktive Teilnahme am Jubiläumsfest 140 Jahre Feuerwehr und 450 Jahre Bergfreiheit. Die Bergwachtgruppe mit zwölf Aktiven hat 3481 ehrenamtlichen Einsatzstunden (Unfallhilfsstelle auf dem Bocksberg, Fachgruppe Absturzsicherung, Aus- und Weiterbildung, Winterrettung und Grubenrettung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Jahreshauptversammlund des DRK Clausthal - Zellerfeld (05.03.2005)

Sogar die Jüngsten können 1033 Stunden in Sanitätsdienst, Blutspende, Ausbildung und Vereinsleben vorweisen. Zehn Mädchen und ein Junge gehören der Jugendrotkreuzgruppe unter Leitung von Sascha Kindermann an. Auch die ältere Generation fühlt sich in Altersabteilung und Altentagesstätte wohl. Diese Vielfalt, zusammen mit der vorbildlichen Kooperation mit anderen Organisationen unter der außerordentlichen Einsatzbereitschaft der Aktiven mache das DRK Clausthal - Zellerfeld zu einem "Ortsverband mit Geist, Schwung und Seele", lobte Ilsabe Fließbach vom Kreisverband Goslar die Oberharzer. In weiteren Grußworten würdigten Bergstadt - Bürgermeister Michael Austen, Andreas Hoppstock, Kreisbereitschaftsleiter Axel Müller, Jochen Niebaum (THW) und Polizei - Senior Peter Spei die Leistungen der Rotkreuzler.

Rückgang bei Blutspenden

Ein leichter Rückgang wurde 2004 bei den Blutspenden registriert. Hier mache sich der Verlust des seit 40 Jahren gewohnten Spendenortes Realschule bemerkbar, vermutete Ruth Müller in ihrem Bericht. Mit dem neuen Domizil in der Robert - Koch- Schule (RKS) konnte man zumindest "ortsnah" bleiben, hofft sie auf die Spendertreue. bf

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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 06. März 2005

Glimmbrand im Landesbergamt

Glimmbrand im Landesbergamt (05.03.2005)

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Brandeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld im Landesbergamt: Bei Abtauarbeiten mit einem Gasbrenner an der Dachrinne war am Samstagvormittag Holz des Dachkastens ins Glimmen geraten.

Die Dachdecker handelten rasch, bekämpften die Glut mit dem bereitstehenden Pulverlöscher und informierten die Leitstelle in Goslar. Die Clausthal-Zellerfelder Feuerwehr war aber auch schon über die Brandmeldeanlage alarmiert, so dass sie sehr schnell vor Ort war, berichtete Ortsbrandmeister Lothar Kahla. Unter Atemschutz machten die Wehrleute dem schwer zugänglichen Glimmbrand mit Kübelspritzen den Garaus. Mit der Wärmebildkamera suchte der Trupp nach weiteren Brandnestern. „Nach über einer Stunde schwieriger Brandbekämpfung war das Feuer endgültig gelöscht“, so Kahla. Im Einsatz waren 36 Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen, dazu Einsatzkräfte vom Rettungsdienst des Landkreises, des DRK und der Polizei. Die Dachdecker hatten kurz vor Feierabend die Glut im Dachkasten entdeckt, sofort „beherzt zugegriffen“ und richtig gehandelt, so Waldmann. „Wären sie schon weg gewesen, hätte das böse ausgehen können“, war der Hausverwalter nachträglich erleichtert. So aber sei der Schaden bis auf ein paar angeräucherte Balken praktisch gleich Null und das altehrwürdige Bauwerk vor einem möglicherweise verheerenden Brand bewahrt geblieben. Das bestätigt auch der Ortsbrandmeister: „Unbemerkt und kurze Zeit später hätte wahrscheinlich der Dachstuhl in Flammen gestanden."abe/bf

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Goslarsche Zeitung vom 21. Februar 2005

Fünf Menschen bei Unfall verletzt

Fünf Menschen bei Unfall verletztCLAUSTHAL-ZELLERFELD. Bei einer Karambolage mit vier beteiligten Autos auf der St. Andreasberger Straße wurden am Samstag gegen 13.15 Uhr fünf Menschen verletzt.

Nach Angaben der Polizei hatte ein in Richtung Braunlage fahrender Pkw in Höhe des Baumarktes nach links abbiegen wollen und bei Gegenverkehr anhalten müssen. Auf Grund zu geringen Abstandes seien drei nachfolgende Autos auf-, beziehungsweise ineinander gefahren. Dabei zogen sich fünf Fahrzeuginsassen zum Teil erhebliche Verletzungen zu. Rettungsdienst und DRK hatten alle Hände voll zu tun, alle Verletzten mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.öh
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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 06. Februar 2005

Zimmerbrand gelöscht

WILDEMANN. Einen Wohnungsbrand in der Hindenburgstraße löschte die Feuerwehr am Samstag gegen 17 Uhr. Einsatzleiter Thomas Sudhoff von der Freiwilligen Feuerwehr Wildemann geht von einem technischen Defekt in einem Nachtspeicherofen aus. Das Gerät geriet in Brand und entzündete eine Innenwand in einer Ferienwohnung. Menschen waren zu dem Zeitpunkt nicht im Haus. Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt.sv

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Goslarsche Zeitung - ONLINE vom 17. Januar 2005

Topf qualmte: Aufregung im Krankenhaus

CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Zu zwei Einsätzen musste die Clausthal-Zellerfelder Feuerwehr am vergangenen Samstag ausrücken. Für Aufregung im Robert-Koch-Krankenhaus sorgte ein qualmender Kochtopf, den jemand offenbar auf einer heißen Elektro-Herdplatte vergessen hatte. Gegen 18.50 Uhr schlug die Brandmeldeanlage des Krankenhauses Alarm. Das Kellergeschoss war stark verraucht. Als die Feuerwehr eintraf, hatte bereits ein Mitarbeiter des Technischen Dienstes den Topf ins Freie befördert. Mit zwei Überdrucklüftern machte die Feuerwehr der verrauchten Luft im Gebäude ein Ende. In den frühen Morgenstunden, gegen 4.30 Uhr, hatte die Wehr einen brennenden Altpapiercontainer am Kreisel gelöscht. Im Anschluss musste der Baubetriebshof mit einem Streufahrzeug anrücken, weil das Löschwasser gefror.

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