Verirrte Wanderer

Datum: 25. März 2026 um 19:15 Uhr
Alarmierungsart: DME
Dauer: 1 Stunde
Einsatzart: Bergrettungseinsatz > R Gelände
Einsatzort: Schulenberg
Einsatzleiter: RK GS 44-03-40
Mannschaftsstärke: 2/1/2=5
Einheiten und Fahrzeuge:


Einsatzbericht:

Am Mittwochabend wurde die Bergwachtgruppe Clausthal-Zellerfeld zu einem Einsatz in die Nähe von Schulenberg gerufen. Zwei Wanderer waren von Goslar in Richtung Altenau unterwegs, als sie von der einsetzenden Dunkelheit überrascht wurden.

Da ihr ursprünglich geplanter Wanderweg gesperrt war, mussten die beiden einen Umweg in Kauf nehmen. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und der schwierigen Orientierung im Gelände wurde schnell klar, dass sie ihr Ziel nicht mehr sicher aus eigener Kraft erreichen würden.

In dieser unübersichtlichen Lage handelten die Wanderer richtig: Sie verließen den befestigten Weg nicht weiter und setzten über die Notrufnummer 112 einen Hilferuf ab.

Die Einsatzkräfte der Bergwacht konnten die Personen zum Glück schnell auffinden und wohlbehalten ihrer Unterkunft zuführen.

Immer wieder kommt es vor, dass Wanderer im Harz vom Einbruch der Dunkelheit überrascht werden, die Orientierung verlieren oder aufgrund ungeeigneter Ausrüstung auf der Strecke bleiben.

  • Gute Tourenplanung:
    Informieren Sie sich vorab über Streckensperrungen und planen Sie lieber etwas mehr Zeit für Umwege ein, damit Sie Ihr Ziel sicher vor Sonnenuntergang erreichen.
  • Geeignete Kleidung & Schuhe:
    Auch im Harz kann das Wetter gelegentlich schnell umschlagen. Tragen Sie stets geeignetes festes Schuhwerk und packen Sie wetterfeste Kleidung für wechselnde Bedingungen ein.
  • Ausrüstung für den Notfall:
    Ein kleines Erste-Hilfe-Set, eine Stirnlampe oder Taschenlampe sowie eine Powerbank für das Smartphone gehören in jeden Wanderrucksack – besonders, wenn die Tour länger dauert als geplant.
  • Richtiges Verhalten im Notfall:
    Wenn Sie die Orientierung verlieren oder die Kraft nachlässt, bleiben Sie auf den markierten Wegen.
    Zögern Sie nicht, rechtzeitig Hilfe über den Notruf 112 zu rufen, bevor die Situation gefährlich wird.